Moihoinseln oder auch hej hej, wie man hier sagt.
Heute war mein zweiter Tag in Schweden und ich habe viel erlebt.
Heute morgen gings zu meiner Gemeinde, bisschen die Leute kennenlernen usw., da habe ich erstmal meine zweite Mentorin kennengelernt: Anna. Sie ist auch ganz neu an der Gemeinde und ist für die
Jugendarbeit zuständig, aber dazu später. Erstmal haben wir gefikat, bedeutet, wir haben Kaffee und Tee getrunken. Das muss man sich so vorstellen. Ich sitze da entspannt mit Carina, der
Gemeindesekretärin (ihr Name entfällt mir immer wieder) und der Hausmeisterin. Carina, sagt mir, das wir gleich fikan und geht schonmal Tee und Kaffee kochen. Pötzlich strömen aus allen Ecken Leute
und machen sich auf in den Aufenthaltsraum, so wurden aus vier mit einem Mal acht, als würden die erst mit der Pause anfangen zu arbeiten :)
Danach hat Carina mir eine Monatskarte für die Öffis gekauft und ich habe mir das Gemeinderad ausgeliehen, wo noch geguckt wird, ob ich es das ganze Jahr über beschlagnahmen kann. Nun zeigte Carina
mir die andere Kirche in der Gemeinde, die aber grad irgendwie gesäubert wird, sodass wir sie nicht richtig betreten konnten, in dieser Kirche werden die Kinder- und Altengruppen stattfinden, die
ich begleiten werde. Back @ Högsbo kyrka gings das erste Mal wirklich an die Arbeit, denn mir wurde das Konfirmandenprogramm für das bevorstehende Jahr vorgestellt. Beginnen wird der Unterricht
Anfang September und geht dann bis Ende April. Für fast alle Treffen sind schon Themen festgelegt und ich habe viele Bestandteile meines eigenen Konfis darin wiedergefunden. Vom 8. bis 12. Februar
gehts dann auf Konfi-Freizeit mit dem Nachtzug in den Norden Skifahrn :D, ick freu mi scho. Dann wurden Einladungskarten geschrieben und ich durfte die Karten mit den Adressen beschriften, eine
intellektuell hochwertige Aufgabe, wenn man beachtet, dass nicht alle Kinder aus Göteborg kommen sondern auch aus Västra Frölunda, einem angrenzenden Stadtteil, aber mit eigenem PLZ-Code.
Nach der schweißströmenden Arbeit von ganzen 16 Karten bin ich nach Hause gefahren, stolz wie Oskar auf (meinem) dem Gemeindefahrrad und hab mich zu Hause aufs Ohr gelegt, um das ganze
Schwedischhören und Englischsprechen zu verkraften. Dann habe ich mit Simone und dem Phil unsern IKEA-Ausflug morgen geplant und mich danach mit Phil inner Stadt getroffen um mit jemandem über die
Eindrücke und Neuigkeiten von Angesicht zu Angesicht sprechen zu können. Dabei haben wir einer Alternitiv-Funk-Band gelauscht, die ihr Set einfach mitten auf einem Platz aufgebaut hatte und haben
die Schönheit Schweden, vor allem der weiblichen Seite genossen :)
Dann nocheinmal die Promenade hoch und wieder runter und scho bin ich wieder zu Haus.
Des war min Tach. Bis dehennseln y Hasta luego!
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